Gesundheitliche Ursache
Eine Krankheit, ein Unfall oder ein anderer versicherter Auslöser beeinträchtigt eine körperliche oder geistige Fähigkeit.
Eine Grundfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn du eine im Vertrag definierte körperliche oder geistige Fähigkeit nach den vereinbarten Bedingungen verlierst – unabhängig davon, ob du deinen Beruf weiterhin ausübst.
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Die Grundfähigkeitsversicherung versichert bestimmte elementare Fähigkeiten des Menschen. Dazu können beispielsweise Sehen, Sprechen, Gehen, Treppensteigen, der Gebrauch der Hände oder das Heben und Tragen gehören.
Verlierst du eine versicherte Fähigkeit nach der genauen Definition deines Vertrags, erhältst du die vereinbarte monatliche Grundfähigkeitsrente. Die konkrete berufliche Tätigkeit ist dabei grundsätzlich nicht der Leistungsauslöser.
Du kannst deshalb theoretisch eine Leistung erhalten, obwohl du noch arbeitest. Umgekehrt kann es vorkommen, dass du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst, aber keine Rente erhältst, weil keine versicherte Grundfähigkeit im tariflich erforderlichen Umfang verloren wurde.
Ein ärztlicher Befund allein genügt nicht automatisch. Entscheidend ist, ob sämtliche Voraussetzungen der jeweiligen Grundfähigkeitsdefinition erfüllt sind.
Eine Krankheit, ein Unfall oder ein anderer versicherter Auslöser beeinträchtigt eine körperliche oder geistige Fähigkeit.
Es wird geprüft, ob die konkrete Fähigkeit nach dem Wortlaut des Vertrags als verloren gilt.
Der Verlust muss für den im Tarif festgelegten Zeitraum bestehen oder voraussichtlich bestehen bleiben.
Nach Anerkennung wird die vereinbarte Grundfähigkeitsrente nach den Vertragsbedingungen ausgezahlt.
Umfang und Definition unterscheiden sich von Tarif zu Tarif. Die folgenden Fähigkeiten sind typische Beispiele und nicht automatisch in jedem Vertrag enthalten.
Der Verlust des Sehvermögens wird anhand tariflich festgelegter medizinischer Grenzwerte geprüft.
Entscheidend sind die konkrete Hörleistung und die in den Bedingungen vorgesehenen Hilfsmittel.
Versichert sein kann der Verlust der Fähigkeit, verständlich mit anderen Menschen zu kommunizieren.
Häufig wird verlangt, eine definierte Strecke nicht mehr ohne Pause oder Unterstützung zurücklegen zu können.
Maßgeblich kann sein, ob eine bestimmte Anzahl von Stufen noch bewältigt werden kann.
Tarife prüfen beispielsweise Greifen, Halten, Schreiben oder feinmotorische Bewegungen.
Versichert sein kann etwa die Fähigkeit, einen Arm anzuheben oder bestimmte Bewegungen auszuführen.
Die Definition kann sich auf ein festgelegtes Gewicht und eine bestimmte Entfernung beziehen.
Manche Tarife versichern das Einnehmen oder Verlassen bestimmter Körperpositionen.
Geprüft wird häufig, ob eine Position über einen bestimmten Zeitraum gehalten werden kann.
Je nach Tarif kann der medizinisch bedingte Verlust der Fahrerlaubnis oder Fahrfähigkeit versichert sein.
Einzelne Tarife enthalten Definitionen für Orientierung, Gedächtnis oder eigenständiges Handeln.
Bei der Grundfähigkeitsversicherung entscheidet nicht nur, welche Fähigkeiten genannt werden. Mindestens genauso wichtig ist, wie deren Verlust definiert wird.
Manche Definitionen verlangen einen nahezu vollständigen Funktionsverlust. Andere Tarife leisten bereits bei etwas weniger strengen Einschränkungen.
Auch Hilfsmittel, medizinische Behandlungsmöglichkeiten, zeitliche Voraussetzungen und die Kombination mehrerer Einschränkungen können eine Rolle spielen.
Das Beispiel beschreibt keine bestimmte Gesellschaft und keine verbindliche Leistungszusage.
Beide Versicherungen können eine monatliche Rente zahlen. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im Leistungsauslöser.
Ob der Schutz passt, hängt von deinem Beruf, deiner Gesundheit, deinem Einkommen und den verfügbaren Alternativen ab.
Körperliche Fähigkeiten sind für viele handwerkliche Tätigkeiten besonders wichtig. Gleichzeitig kann eine BU vergleichsweise teuer sein.
Beschäftigte in Bau, Produktion, Lager, Pflege oder Logistik können einen erhöhten Absicherungsbedarf haben.
Je nach Erkrankung kann eine Grundfähigkeitsversicherung andere Annahmemöglichkeiten bieten als eine BU. Eine Zusage ist jedoch nicht garantiert.
Ist ein ausreichender BU-Schutz dauerhaft nicht finanzierbar, kann eine Grundfähigkeitsversicherung als eingeschränkte Alternative geprüft werden.
Einige Tarife können bereits für Schüler oder Auszubildende abgeschlossen und später angepasst werden.
Je nach Vorsorgekonzept kann eine Grundfähigkeitsrente vorhandene Leistungen ergänzen. Überschneidungen sollten geprüft werden.
Eine klassische Grundfähigkeitsversicherung leistet nicht allein deshalb, weil du aufgrund einer Depression, Angststörung, eines Burn-outs oder einer anderen psychischen Erkrankung deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst.
Eine Leistung kann bestehen, wenn die Erkrankung zusätzlich zum tarifgemäßen Verlust einer versicherten Fähigkeit führt. Manche Anbieter bieten außerdem ergänzende Bausteine für bestimmte psychische Erkrankungen oder eine schwere Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit an.
Moderne Tarife können über die klassischen körperlichen Fähigkeiten hinaus weitere Leistungsauslöser enthalten. Nicht jeder Baustein ist für jede Person gleichermaßen sinnvoll.
Eine Leistung kann an einen festgelegten Pflegegrad, bestimmte Aktivitäten des täglichen Lebens oder eine tarifliche Pflegedefinition geknüpft sein.
Manche Tarife leisten bei einer klar definierten Einschränkung von Gedächtnis, Orientierung oder eigenständigem Handeln.
Versichert sein kann der medizinisch bedingte Entzug einer Fahrerlaubnis. Ein behördliches Fahrverbot reicht regelmäßig nicht.
Einzelne Tarife enthalten zusätzliche Leistungen bei genau definierten schweren Erkrankungen oder bestimmten Diagnosen.
Manche Konzepte sehen eine zeitlich begrenzte Leistung bei längerer Krankschreibung vor. Voraussetzungen und Dauer sind tarifabhängig.
Ergänzende Klauseln können bestimmte Diagnosen erfassen, bilden aber häufig keinen vollständigen BU-Schutz ab.
Die vereinbarte Rente sollte sich an deinem tatsächlichen monatlichen Finanzbedarf orientieren und langfristig bezahlbar bleiben.
Berücksichtige Wohnen, Lebenshaltungskosten, Mobilität, Versicherungen, Kredite und deine weitere Altersvorsorge.
Da du bei Verlust einer Grundfähigkeit möglicherweise weiterhin ein Einkommen erzielen kannst, sollte auch geprüft werden, wie die Versicherungsleistung mit deinem übrigen Absicherungskonzept zusammenspielt.
Das Beispiel ist keine persönliche Empfehlung. Einkommen, gesetzliche Ansprüche, bestehende Verträge und die Haushaltskonstellation müssen individuell berücksichtigt werden.
Ein Vergleich nur nach Preis und Anzahl der Fähigkeiten ist nicht ausreichend. Entscheidend ist die Qualität jeder einzelnen Leistungsdefinition.
Wie stark muss eine Fähigkeit eingeschränkt sein, bevor sie im Sinne des Vertrags als verloren gilt?
Wie lange muss der Verlust bestehen oder voraussichtlich bestehen bleiben?
Werden Brille, Hörgerät, Prothese, Gehstützen oder andere Hilfsmittel bei der Leistungsprüfung berücksichtigt?
Leistet der Tarif bei Krankheit und Unfall und bestehen relevante Ausschlüsse?
Der Schutz sollte möglichst bis zu dem Zeitpunkt laufen, an dem dein Einkommen planmäßig nicht mehr benötigt wird.
Kannst du die Rente bei Einkommenserhöhungen oder Lebensereignissen ohne neue Gesundheitsprüfung anpassen?
Eine regelmäßige Erhöhungsmöglichkeit kann den Schutz an steigende Lebenshaltungskosten anpassen.
Eine garantierte Erhöhung der laufenden Rente kann den Kaufkraftverlust im Leistungsfall reduzieren.
Prüfe, ob und unter welchen Voraussetzungen Leistungen rückwirkend gezahlt werden.
Maßgeblich sind die genaue Pflegedefinition und die Dauer einer möglichen Leistung.
Bei Auslandsaufenthalt oder Umzug sollten Versicherungsschutz und Nachweispflichten geklärt sein.
Der Schutz muss langfristig bezahlbar sein. Auch der Versicherer sollte sorgfältig ausgewählt werden.
Umfang und Zeitraum der Fragen unterscheiden sich zwischen den Anbietern. Gefragt werden können Erkrankungen, Beschwerden, Behandlungen, Medikamente, Operationen, Arbeitsunfähigkeiten und geplante Untersuchungen.
Die Gesundheitsprüfung ist nicht automatisch einfacher oder kürzer als bei jeder Berufsunfähigkeitsversicherung. Entscheidend ist der konkrete Antrag des jeweiligen Versicherers.
Alle Fragen sollten vollständig, sorgfältig und ausschließlich im abgefragten Umfang beantwortet werden. Verlass dich bei längeren Abfragezeiträumen nicht nur auf deine Erinnerung.
Abfragezeitraum und Wortlaut jedes Antrags genau lesen.
Bei Bedarf Patientenakten und Abrechnungsübersichten anfordern.
Diagnosen, Zeiträume und Behandlungsverläufe nachvollziehbar darstellen.
Bei Unsicherheiten zunächst mögliche Annahmeentscheidungen vergleichen.
Die Grundfähigkeitsversicherung kann eine sinnvolle Lösung sein. Sie sollte aber nicht umfassender dargestellt werden, als sie tatsächlich ist.
Wir prüfen zuerst, welcher Schutz möglich und sinnvoll ist, bevor wir uns für eine bestimmte Produktart entscheiden.
Wir betrachten Einkommen, Beruf, Fixkosten, Vorsorge und deine gewünschte monatliche Absicherung.
Berufsunfähigkeit, Grundfähigkeiten und weitere Lösungen werden sachlich miteinander verglichen.
Wir vergleichen Definitionen, Fähigkeiten, Zusatzbausteine, Gesundheitsprüfung und Beitrag.
Du erhältst eine verständliche Empfehlung und entscheidest, welcher Schutz zu dir passt.
Wir prüfen auf Wunsch Rentenhöhe, Laufzeit, Definitionen, Zusatzbausteine, Dynamiken und Nachversicherungsoptionen. So erkennst du, welche Fähigkeiten tatsächlich versichert sind und ob der Schutz noch zu deiner Lebenssituation passt.
Antworten zu Leistung, Fähigkeiten, Gesundheitsprüfung, Berufsunfähigkeit und psychischen Erkrankungen.
Eine Grundfähigkeitsversicherung zahlt eine vereinbarte monatliche Rente, wenn eine im Vertrag definierte Fähigkeit nach den jeweiligen Versicherungsbedingungen verloren geht.
Typische Fähigkeiten sind Sehen, Hören, Sprechen, Gehen, Treppensteigen, Sitzen, Stehen, Heben, Tragen, Bücken sowie der Gebrauch von Armen und Händen. Der genaue Umfang unterscheidet sich zwischen den Tarifen.
Sie zahlt, wenn eine versicherte Fähigkeit im tariflich festgelegten Umfang und für die erforderliche Dauer verloren gegangen ist. Maßgeblich ist der genaue Wortlaut der Versicherungsbedingungen.
Nein. Die Berufsausübung ist grundsätzlich nicht der Leistungsauslöser. Eine Leistung kann möglich sein, obwohl du noch arbeitest. Umgekehrt führt die Unfähigkeit, deinen Beruf auszuüben, nicht automatisch zu einer Leistung.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung betrachtet grundsätzlich, ob du deinen zuletzt ausgeübten Beruf noch ausreichend ausüben kannst. Die Grundfähigkeitsversicherung prüft dagegen den Verlust bestimmter vertraglich definierter Fähigkeiten.
Nicht in jedem Fall. Sie deckt nicht automatisch alle Ursachen einer Berufsunfähigkeit ab. Besonders psychische Erkrankungen können eine relevante Leistungslücke darstellen.
Nicht automatisch. Eine Leistung kann bestehen, wenn die psychische Erkrankung zum tarifgemäßen Verlust einer versicherten Fähigkeit führt. Manche Tarife bieten zusätzliche, begrenzte Bausteine für bestimmte psychische Erkrankungen.
Ein Unfall kann grundsätzlich zum Verlust einer versicherten Fähigkeit führen. Die Leistung hängt jedoch nicht allein vom Unfall, sondern von der erfüllten Grundfähigkeitsdefinition ab.
Eine Krankheit kann eine versicherte Grundfähigkeit beeinträchtigen und dadurch einen Leistungsanspruch auslösen. Entscheidend sind die versicherten Ursachen, die Definition und mögliche Ausschlüsse.
Der Begriff wird im jeweiligen Tarif konkret beschrieben. Bei der Fähigkeit Gehen kann beispielsweise eine bestimmte Strecke, bei Heben ein bestimmtes Gewicht und bei Sehen ein medizinischer Grenzwert maßgeblich sein.
Das hängt von der Definition ab. Viele Tarife verlangen eine sehr starke Einschränkung. Ein vollständiger medizinischer Funktionsverlust ist jedoch nicht in jeder Definition zwingend erforderlich.
Der erforderliche Zeitraum wird in den Vertragsbedingungen festgelegt. Häufig wird darauf abgestellt, dass die Einschränkung für mehrere Monate besteht oder voraussichtlich bestehen wird.
Ja, je nach Tarif können beispielsweise Brillen, Hörgeräte, Prothesen, Gehstützen oder andere Hilfsmittel berücksichtigt werden. Die genaue Regelung ist ein wichtiges Vergleichskriterium.
Sie kann insbesondere für körperlich tätige Menschen, Handwerker oder Personen prüfenswert sein, für die ein ausreichender BU-Schutz sehr teuer oder nur eingeschränkt erhältlich ist.
Sie kann für Handwerker interessant sein, weil viele Tätigkeiten von körperlichen Fähigkeiten abhängen. Ob der Tarif tatsächlich passt, hängt aber von der konkreten Tätigkeit und den versicherten Definitionen ab.
Bei körperlich belastenden Berufen kann sie günstiger sein. Das gilt jedoch nicht pauschal. Alter, Gesundheit, Rentenhöhe, Laufzeit, Beruf und Tarifumfang beeinflussen den Beitrag.
Gefragt werden können Erkrankungen, Beschwerden, Behandlungen, Medikamente, Operationen, Arbeitsunfähigkeiten und geplante Untersuchungen. Umfang und Abfragezeiträume unterscheiden sich je nach Versicherer.
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Manche Anträge sind kürzer oder anders aufgebaut, andere enthalten umfangreiche Fragen. Entscheidend ist der konkrete Versicherer und Tarif.
Dabei werden relevante Gesundheits- und Risikodaten anonymisiert oder pseudonymisiert bei ausgewählten Versicherern vorgeprüft. Dadurch können mögliche Annahmen, Zuschläge oder Ausschlüsse verglichen werden.
Die Rentenhöhe sollte sich an deinen laufenden Ausgaben und deiner persönlichen Versorgungslücke orientieren. Wohnen, Lebenshaltungskosten, Kredite, Versicherungen und Altersvorsorge sollten berücksichtigt werden.
Der Schutz sollte möglichst so lange bestehen, wie du zur Finanzierung deines Lebensunterhalts auf deine Arbeitskraft angewiesen bist.
Viele Tarife bieten Nachversicherungsoptionen bei bestimmten Lebensereignissen oder Einkommenserhöhungen. Voraussetzungen, Fristen und Höchstgrenzen unterscheiden sich.
Eine Kündigung ist grundsätzlich im Rahmen der vertraglichen Regelungen möglich. Danach besteht kein Versicherungsschutz mehr. Ein späterer Neuabschluss kann durch Alter oder Erkrankungen erschwert werden.
Ja. Geprüft werden können insbesondere die Definitionen der versicherten Fähigkeiten, Rentenhöhe, Laufzeit, Dynamiken, Zusatzbausteine und Nachversicherungsoptionen.
Wir prüfen gemeinsam, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung, eine Grundfähigkeitsversicherung oder eine andere Lösung für dich sinnvoll sein kann. Persönlich bei Makler Unterland in Heilbronn oder bequem digital.