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Risiko­lebens­ver­si­che­rung

Sorge heute dafür, dass deine Familie morgen finanziell abgesichert ist.

Eine Risiko­lebens­ver­si­che­rung zahlt im versicherten Todesfall die vereinbarte Summe an die bezugsberechtigte Person. Damit kannst du deine Familie, deinen Partner, eine Immobilienfinanzierung oder ein Unternehmen finanziell absichern.

Bedarf ermitteln · Tarife ver­gleichen · Direkt im Anschluss berechnen

Familie absichern
Immobilienkredit schützen
Versicherungssumme frei wählen
Todesfallschutz Vereinbarte Leistung für die bezugsberechtigte Person
Familie schützen Einkommen und laufende Lebenshaltungskosten absichern
Finanzierung absichern Restschuld einer Immobilie im Todesfall auffangen
Individuell gestalten Summe, Laufzeit und Verlauf passend zum Bedarf wählen
Hinterbliebenenabsicherung

Was ist eine Risiko­lebens­ver­si­che­rung?

Die Risiko­lebens­ver­si­che­rung ist ein reiner Todesfallschutz. Verstirbt die versicherte Person während der vereinbarten Laufzeit, wird die Versicherungssumme an die bezugsberechtigte Person ausgezahlt.

Die Auszahlung kann dabei helfen, eine wegfallende finanzielle Unterstützung zu ersetzen, einen Immobilienkredit zu reduzieren oder laufende Verpflichtungen der Familie zu finanzieren.

Erlebt die versicherte Person das Vertragsende, wird bei einer klassischen Risiko­lebens­ver­si­che­rung grundsätzlich kein angespartes Kapital ausgezahlt. Der Vertrag dient ausschließlich der Absicherung des vereinbarten Todesfallrisikos.

Frei vereinbare Versicherungssumme
Individuell wählbare Vertragslaufzeit
Bezugsberechtigte Person festlegen
Konstante oder fallende Leistung möglich
Risiko­lebens­ver­si­che­rung berechnen
Familie mit Risikolebensversicherung finanziell absichern
Vorsorge schafft finanziellen Handlungsspielraum Die Versicherung ersetzt keinen Menschen. Sie kann aber verhindern, dass zur Trauer zusätzlich eine existenzielle finanzielle Belastung entsteht.
So funktioniert der Schutz

In vier Schritten zur passenden Absicherung

Versicherungssumme, Laufzeit und Vertragsgestaltung sollten sich nicht nach einem pauschalen Wert, sondern nach deinem tatsächlichen finanziellen Bedarf richten.

01

Bedarf ermitteln

Einkommen, Kredite, Familienkosten und vorhandenes Vermögen werden gemeinsam betrachtet.

02

Summe festlegen

Die Versicherungssumme wird so gewählt, dass die wichtigsten finanziellen Verpflichtungen abgesichert werden können.

03

Laufzeit abstimmen

Der Schutz sollte so lange bestehen, wie andere Per­sonen oder eine Finanzierung von deinem Einkommen abhängig sind.

04

Bezugsrecht regeln

Du bestimmst im Rahmen der Vertragsgestaltung, wer die vereinbarte Todesfallleistung erhalten soll.

Typische Absicherungsgründe

Für wen kann eine Risiko­lebens­ver­si­che­rung sinnvoll sein?

Besonders wichtig ist der Schutz, wenn andere Menschen oder finanzielle Verpflichtungen von deinem Einkommen abhängig sind.

Familien mit Kindern

Der Wegfall eines Einkommens kann Betreuung, Wohnen, Lebenshaltungskosten und Ausbildung der Kinder gefährden.

Ehe- und Lebenspartner

Auch ohne Kinder können gemeinsame Fixkosten und ein unterschiedliches Einkommen eine gegenseitige Absicherung notwendig machen.

Immobilienkäufer

Eine ausreichend hohe Leistung kann helfen, die Restschuld zu reduzieren und das Zuhause für die Familie zu erhalten.

Selbstständige

Private und geschäftliche Verpflichtungen können einen individuell abgestimmten Todesfallschutz erforderlich machen.

Geschäftspartner

Unternehmen können sich gegen die finanziellen Folgen des Todes einer wichtigen Schlüsselperson oder eines Partners absichern.

Betreuende Elternteile

Auch unbezahlte Familien- und Betreuungsarbeit hat einen erheblichen finanziellen Wert, der im Todesfall ersetzt werden müsste.

Todesfallschutz richtig berechnen

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Eine pauschale Empfehlung von nur einem Jahresgehalt greift häufig zu kurz. Entscheidend ist, welche finanzielle Lücke im Todesfall tatsächlich entstehen würde.

Berücksichtigt werden sollten unter anderem laufende Kredite, Haushaltskosten, das wegfallende Einkommen, Betreuungskosten, die Ausbildung der Kinder und bereits vorhandenes Vermögen.

Gleichzeitig sollte vermieden werden, bestehende Rücklagen oder bereits vorhandenen Versicherungsschutz doppelt anzusetzen.

Die passende Versicherungssumme ist immer eine individuelle Bedarfsberechnung. Das folgende Beispiel dient ausschließlich zur Orientierung.
Vereinfachtes Berechnungsbeispiel Familie mit Immobilienfinanzierung
Offene Immobilienfinanzierung 250.000 Euro
Einkommensersatz für mehrere Jahre 150.000 Euro
Betreuung und Ausbildung 75.000 Euro
Abzüglich vorhandener Rücklagen − 50.000 Euro
Beispielhafter Absicherungsbedarf 425.000 Euro

Persönliche Lebenshaltungskosten, bestehende Leistungen, Inflation und individuelle Wünsche können zu einem anderen Ergebnis führen.

Leistungsumfang gestalten

Konstante oder fallende Versicherungssumme?

Der passende Verlauf hängt davon ab, ob du eine dauerhaft gleichbleibende Versorgungslücke oder eine mit der Zeit sinkende Schuld absichern möchtest.

Linear fallende Versicherungssumme

Die Leistung reduziert sich im Laufe der Vertragsdauer in gleichmäßigen Schritten.

Sinkender Absicherungsbedarf abbildbar
Häufig günstiger als konstanter Schutz
! Verlauf muss zum tatsächlichen Bedarf passen

Annuitätisch fallende Versicherungssumme

Die Leistung kann an den typischen Verlauf einer Annuitätenfinanzierung angelehnt werden.

Für Darlehensabsicherung entwickelt
Orientierung an sinkender Restschuld
! Darlehensverlauf genau abstimmen
Tarife richtig ver­gleichen

Darauf solltest du bei einer Risiko­lebens­ver­si­che­rung achten

Der günstigste Zahlbeitrag ist nicht automatisch der passendste Vertrag. Auch Bedingungen und langfristige Gestaltungsmöglichkeiten sollten verglichen werden.

01

Versicherungssumme

Die Leistung sollte Kredite, Einkommensausfall und den Bedarf der Hinterbliebenen realistisch abdecken.

02

Vertragslaufzeit

Der Schutz sollte bis zum Ende der finanziellen Abhängigkeit oder bis zur geplanten Kredittilgung reichen.

03

Nachversicherung

Eine Erhöhung ohne neue Gesundheitsprüfung kann bei Heirat, Geburt, Immobilienkauf oder Gehaltsanstieg wichtig sein.

04

Verlängerungsoption

Einige Tarife erlauben unter bestimmten Voraussetzungen eine Verlängerung der Laufzeit ohne vollständige neue Risikoprüfung.

05

Vorzeitige Leistung

Manche Tarife bieten bei einer ärztlich prognostizierten begrenzten Lebenserwartung eine vorgezogene Auszahlung.

06

Bezugsrecht

Die begünstigte Person sollte eindeutig benannt und bei Veränderungen regelmäßig überprüft werden.

07

Brutto- und Nettobeitrag

Der Abstand zwischen aktuellem Zahlbeitrag und maximalem Tarifbeitrag sollte transparent sein.

08

Gefahrerhöhungen

Prüfe, welche Änderungen bei Raucherstatus, Beruf, Wohnort oder Freizeitrisiken gemeldet werden müssen.

09

Weltweiter Schutz

Bei einem späteren Umzug ins Ausland sollten Geltungsbereich und mögliche Mitteilungspflichten geklärt sein.

Gesundheits- und Risikofragen

Beantworte die Antragsfragen vollständig und sorgfältig

Vor dem Abschluss fragt der Versicherer regelmäßig nach deinem Gesundheitszustand, Behandlungen, Erkrankungen, Medikamenten, gefährlichen Freizeitaktivitäten und weiteren Risiken.

Maßgeblich ist der konkrete Wortlaut der Fragen. Die Angaben sollten vollständig, wahrheitsgemäß und ausschließlich für den abgefragten Zeitraum gemacht werden.

Unvollständige oder falsche Angaben können später zu erheblichen Problemen führen. Welche Rechte der Versicherer im Einzelfall hat, hängt unter anderem von der Art der Pflichtverletzung, den Umständen und den gesetzlichen sowie vertraglichen Voraussetzungen ab.
Beitrag individuell berechnen

Was beeinflusst den Beitrag?

Der Preis einer Risiko­lebens­ver­si­che­rung wird individuell kalkuliert. Deshalb können sich die Beiträge verschiedener Per­sonen deutlich unterscheiden.

Eintrittsalter

Das Alter bei Versicherungsbeginn beeinflusst regelmäßig die Risikoeinschätzung und damit den Beitrag.

Raucherstatus

Raucher zahlen häufig deutlich höhere Beiträge. Die genaue Definition von Raucher und Nichtraucher unterscheidet sich nach Tarif.

Gesundheitszustand

Vorerkrankungen oder gesundheitliche Risiken können zu einem Zuschlag, einer Zurückstellung oder einer Ablehnung führen.

Freizeitrisiken

Bestimmte Sportarten oder Hobbys können bei der Risikoprüfung berücksichtigt und mit einem Zuschlag bewertet werden.

Versicherungssumme

Je höher die gewünschte Todesfallleistung, desto höher ist grundsätzlich auch der zu zahlende Beitrag.

Vertragslaufzeit

Eine längere Absicherungsdauer wirkt sich regelmäßig auf die Kalkulation des Versicherers aus.

Beitrag richtig verstehen

Zahlbeitrag und Tarifbeitrag sind nicht dasselbe

Bei vielen Tarifen werden zwei Beiträge ausgewiesen. Beide Werte sollten vor dem Abschluss betrachtet werden.

Tarifbeitrag

Der Tarifbeitrag wird häufig als Bruttobeitrag bezeichnet. Er zeigt, bis zu welcher vertraglich kalkulierten Höhe der Beitrag steigen kann, wenn sich die Überschussbeteiligung verändert.

Vergleiche nicht nur den heutigen Zahlbeitrag, sondern auch den Abstand zum ausgewiesenen Tarifbeitrag.
Vertragsgestaltung für Paare

Risiko­lebens­ver­si­che­rung über Kreuz: Auszahlung grundsätzlich ohne Erbschaftsteuer

Bei einer Über-Kreuz-Versicherung schließen zwei Per­sonen jeweils einen eigenen Vertrag auf das Leben der anderen Person ab. Der überlebende Partner erhält die Versicherungssumme damit aus seinem eigenen Versicherungsvertrag.

Person A ist im ersten Vertrag Versicherungsnehmer, Beitragszahler und Leistungsberechtigter. Versichert ist das Leben von Person B. Im zweiten Vertrag werden die Rollen entsprechend vertauscht.

Verstirbt Person B, erhält Person A die Leistung aus dem von Person A selbst abgeschlossenen und finanzierten Vertrag. Die Auszahlung wird bei einer korrekt umgesetzten Über-Kreuz-Gestaltung deshalb grundsätzlich nicht als Erwerb von Todes wegen behandelt und fällt nicht unter die Erbschaftsteuer.

Wichtig ist die tatsächliche Vertragsdurchführung: Jeder Partner sollte Versicherungsnehmer seines Vertrags sein und die Beiträge aus seinem eigenen Vermögen beziehungsweise von seinem eigenen Konto zahlen. Versicherungsnehmer, Beitragszahler und Vertragsinhaber müssen zur gewählten Gestaltung passen.
A

Vertrag von Person A

Person A ist Versicherungsnehmer, Beitragszahler und Leistungsberechtigter. Versichert ist das Leben von Person B.

B

Vertrag von Person B

Person B ist Versicherungsnehmer, Beitragszahler und Leistungsberechtigter. Versichert ist das Leben von Person A.

Todesfallschutz einordnen

Vorteile und Grenzen der Risiko­lebens­ver­si­che­rung

Die Risiko­lebens­ver­si­che­rung bietet einen vergleichsweise gezielten Todesfallschutz, ist aber keine Geldanlage und keine private Alters­vorsorge.

Mögliche Vorteile

Hohe Todesfallleistung vereinbar
Familie und Partner gezielt absichern
Immobilienfinanzierung absicherbar
Konstante oder fallende Leistung möglich
Bezugsberechtigung individuell regelbar
Häufig günstiger als kapitalbildende Lösungen

Wichtige Grenzen

! Keine Kapitalauszahlung bei regulärem Vertragsende
! Gesundheits- und Risikoprüfung erforderlich
! Beitrag abhängig von persönlichen Risiken
! Schutz endet mit der vereinbarten Laufzeit
! Zu niedrige Summe kann Versorgungslücke offenlassen
! Bezugsrecht muss bei Veränderungen gepflegt werden
Persönliche Absicherung

So finden wir einen passenden Todesfallschutz

Wir betrachten nicht nur einen günstigen Beitrag, sondern den tatsächlichen Absicherungsbedarf und die passende Vertragsgestaltung.

1

Situation erfassen

Wir betrachten Familie, Einkommen, Kredite, Verpflichtungen und bereits vorhandene Absicherungen.

2

Bedarf berechnen

Versicherungssumme und Laufzeit werden passend zur finanziellen Versorgungslücke bestimmt.

3

Tarife ver­gleichen

Wir ver­gleichen Beiträge, Bedingungen, Erhöhungsoptionen und Risikoprüfung verschiedener Anbieter.

4

Schutz abschließen

Du entscheidest selbst, welcher Tarif und welche Gestaltung zu deiner persönlichen Situation passen.

Du bist dir bei Summe, Laufzeit oder Vertragsgestaltung unsicher?

Wir helfen dir dabei, deinen tatsächlichen Absicherungsbedarf zu ermitteln und die Unterschiede verschiedener Tarife verständlich einzuordnen.

Häufige Fragen

Fragen zur Risiko­lebens­ver­si­che­rung

Antworten zu Versicherungssumme, Laufzeit, Gesundheitsprüfung, Raucherstatus, Bezugsrecht und Immobilienfinanzierung.

Was ist eine Risiko­lebens­ver­si­che­rung?

Eine Risiko­lebens­ver­si­che­rung zahlt die vereinbarte Versicherungssumme, wenn die versicherte Person während der Vertragslaufzeit verstirbt und die vertraglichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Wer benötigt eine Risiko­lebens­ver­si­che­rung?

Sie kann besonders wichtig sein, wenn Familienmitglieder, Lebenspartner, Kredite oder ein Unternehmen finanziell von einer Person abhängig sind.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Die Höhe sollte sich an Krediten, laufenden Familienkosten, wegfallendem Einkommen, Betreuung, Ausbildung der Kinder, vorhandenen Rücklagen und bereits bestehendem Schutz orientieren.

Reicht ein Jahresbruttogehalt als Versicherungssumme?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Bei Familien oder einer größeren Immobilienfinanzierung kann ein Jahresgehalt deutlich zu niedrig sein. Sinnvoll ist eine individuelle Bedarfsberechnung.

Wie lange sollte die Risiko­lebens­ver­si­che­rung laufen?

Die Laufzeit sollte grundsätzlich den Zeitraum abdecken, in dem andere Menschen oder eine Finanzierung von deinem Einkommen abhängig sind. Bei einer Immobilienfinanzierung kann sie sich beispielsweise am geplanten Tilgungszeitraum orientieren.

Was ist eine fallende Versicherungssumme?

Bei einer fallenden Versicherungssumme reduziert sich die Todesfallleistung während der Vertragslaufzeit. Sie kann zur Absicherung einer mit der Zeit sinkenden Darlehensschuld geeignet sein.

Was ist besser: konstante oder fallende Versicherungssumme?

Eine konstante Summe kann sich für die Absicherung einer Familie eignen, während ein fallender Verlauf häufig bei Krediten verwendet wird. Je nach Bedarf können auch zwei getrennte Verträge sinnvoll sein.

Welche Gesundheitsfragen werden gestellt?

Umfang und Zeitraum unterscheiden sich nach Anbieter und gewünschter Versicherungssumme. Gefragt werden können unter anderem Erkrankungen, Behandlungen, Medikamente, Operationen, Krankenhausaufenthalte und geplante Untersuchungen.

Können Vorerkrankungen versichert werden?

Das hängt von Art, Schwe­re, Verlauf und Zeitpunkt der Erkrankung sowie von der Risikoprüfung des jeweiligen Versicherers ab. Möglich sind eine normale Annahme, ein Zuschlag, eine Zurückstellung oder eine Ablehnung.

Warum zahlen Raucher häufig mehr?

Versicherer bewerten das statistische Todesfallrisiko von Rauchern regelmäßig höher. Was genau als Rauchen gilt und welcher Zeitraum für den Nichtraucherstatus verlangt wird, ist in den jeweiligen Tarifbedingungen geregelt.

Muss ich melden, wenn ich später mit dem Rauchen beginne?

Ob und innerhalb welcher Frist eine Änderung des Raucherstatus gemeldet werden muss, richtet sich nach dem Vertrag. Die entsprechenden Mitteilungspflichten sollten vor Abschluss geprüft und während der Laufzeit eingehalten werden.

Was ist der Unterschied zwischen Zahlbeitrag und Tarifbeitrag?

Der Zahlbeitrag berücksichtigt regelmäßig die aktuell angerechneten Überschüsse. Der Tarifbeitrag zeigt den höheren, vertraglich kalkulierten Beitrag ohne diese aktuelle Überschussverrechnung.

Kann der Beitrag später steigen?

Bei Tarifen mit Überschussverrechnung kann sich der Zahlbeitrag verändern, wenn die Überschüsse angepasst werden. Die vertraglichen Grenzen und der ausgewiesene Tarifbeitrag sollten vor Abschluss geprüft werden.

Wer erhält die Versicherungssumme?

Die Leistung erhält grundsätzlich die im Vertrag bezugsberechtigte Person. Ist kein wirksames Bezugsrecht festgelegt, kann die Leistung abhängig von der Vertragsgestaltung in den Nachlass fallen.

Was bedeutet widerrufliches Bezugsrecht?

Ein widerrufliches Bezugsrecht kann der Versicherungsnehmer grundsätzlich während der Vertragslaufzeit ändern. Bei einem unwiderruflichen Bezugsrecht bestehen deutlich strengere Voraussetzungen für eine Änderung.

Was ist eine Risiko­lebens­ver­si­che­rung über Kreuz?

Zwei Per­sonen schließen jeweils einen eigenen Vertrag auf das Leben der anderen Person ab. Dadurch ist die Person, die im Todesfall die Leistung erhalten soll, zugleich Versicherungsnehmer des betreffenden Vertrags.

Ist die Auszahlung immer steuerfrei?

Die steuerliche Behandlung hängt unter anderem von Versicherungsnehmer, versicherter Person, Beitragszahler, bezugsberechtigter Person und dem rechtlichen Verhältnis der Beteiligten ab. Eine pauschale Aussage ist daher nicht möglich.

Kann ich eine Immobilienfinanzierung damit absichern?

Ja. Die Versicherungssumme kann an der offenen Darlehensschuld ausgerichtet werden. Dabei sollte geprüft werden, ob zusätzlich ein gleichbleibender Betrag für die Versorgung der Familie benötigt wird.

Muss die Bank bezugsberechtigt sein?

Das ist nicht automatisch erforderlich. Ob eine Abtretung, Verpfändung oder Bezugsberechtigung zugunsten der Bank vereinbart wird, hängt von der Finanzierung und den Anforderungen des Kreditinstituts ab.

Wird am Vertragsende Geld ausgezahlt?

Bei einer klassischen Risiko­lebens­ver­si­che­rung wird grundsätzlich kein Sparguthaben aufgebaut. Endet der Vertrag ohne versicherten Todesfall, erfolgt regelmäßig keine Kapitalauszahlung.

Kann ich die Risiko­lebens­ver­si­che­rung kündigen?

Eine Kündigung ist grundsätzlich im Rahmen der vertraglichen Regelungen möglich. Danach entfällt der Versicherungsschutz. Ein späterer Neuabschluss kann aufgrund von Alter oder Gesundheit teurer oder erschwert sein.

Kann ich die Versicherungssumme später erhöhen?

Viele Tarife bieten Nachversicherungsoptionen bei bestimmten Lebensereignissen. Voraussetzungen, Fristen und Höchstgrenzen unterscheiden sich jedoch zwischen den Anbietern.

Kann ich einen bestehenden Vertrag prüfen lassen?

Ja. Geprüft werden können unter anderem Versicherungssumme, Laufzeit, Bezugsrecht, Beitragsentwicklung, Erhöhungsoptionen und die Frage, ob der Schutz noch zu deiner aktuellen Situation passt.

Risiko­lebens­ver­si­che­rung berechnen

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