Invaliditätsleistung
Bleibt nach einem Unfall eine dauerhafte Beeinträchtigung zurück, zahlt der Versicherer abhängig vom Invaliditätsgrad und der vereinbarten Versicherungssumme.
Ein schwerer Unfall kann plötzlich hohe Kosten verursachen und den Alltag dauerhaft verändern. Eine private Unfallversicherung leistet weltweit und rund um die Uhr – in der Freizeit, zu Hause, beim Sport und je nach Tarif auch im Beruf.
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Die gesetzliche Unfallversicherung greift grundsätzlich nur bei Arbeits- und Wegeunfällen sowie in bestimmten weiteren gesetzlich versicherten Situationen.
Viele Unfälle passieren jedoch in der Freizeit, im Haushalt oder beim Sport. Genau hier kann eine private Unfallversicherung ansetzen. Sie leistet unabhängig davon, ob der Unfall während der Arbeit oder in der Freizeit geschieht – vorausgesetzt, der konkrete Fall ist vom Tarif erfasst.
Besonders wichtig ist die Absicherung bei dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen. Die Kapitalleistung kann beispielsweise für Umbauten, Hilfsmittel, Therapien oder eine veränderte Lebenssituation eingesetzt werden.
Die private Unfallversicherung leistet nur, wenn eine versicherte Beeinträchtigung auf einen Unfall zurückzuführen ist.
Kannst du deinen Beruf wegen Krankheit nicht mehr ausüben, greift sie grundsätzlich nicht. Für die Absicherung der Arbeitskraft ist deshalb eine Berufsunfähigkeits- oder alternative Einkommensabsicherung entscheidend.
Der genaue Umfang hängt vom gewählten Tarif ab. Besonders wichtig sind eine passende Grundsumme, eine leistungsstarke Progression und klar formulierte Zusatzleistungen.
Bleibt nach einem Unfall eine dauerhafte Beeinträchtigung zurück, zahlt der Versicherer abhängig vom Invaliditätsgrad und der vereinbarten Versicherungssumme.
Ab einem vertraglich festgelegten Invaliditätsgrad kann zusätzlich eine monatliche Rente gezahlt werden. Häufig beginnt sie ab 50 Prozent Invalidität.
Verstirbt die versicherte Person infolge eines Unfalls, erhalten die bezugsberechtigten Hinterbliebenen die vereinbarte Todesfallsumme.
Neben der klassischen Invaliditätsleistung bieten moderne Tarife zahlreiche Zusatzbausteine. Welche davon sinnvoll sind, hängt von deinem Alltag, deinen Hobbys und deiner finanziellen Absicherung ab.
Entscheidend ist nicht die größte Anzahl an Extras, sondern ein sinnvoller Leistungsumfang ohne entscheidende Lücken.
Kosten für Suche, Rettung, Bergung und einen medizinisch notwendigen Rücktransport können mitversichert sein.
Behandlungen zur Wiederherstellung des äußeren Erscheinungsbildes können bis zu einer festgelegten Summe übernommen werden.
Für unfallbedingte stationäre Aufenthalte kann ein vereinbarter Tagessatz gezahlt werden.
Je nach Tarif sind feste Leistungen etwa bei Knochenbrüchen oder bestimmten schweren Verletzungen möglich.
Beim Vergleich solltest du besonders auf die Definition des Unfallbegriffs, die Gliedertaxe, die Progression und wichtige Leistungserweiterungen achten.
Leistungsstarke Tarife können auch bestimmte Eigenbewegungen, erhöhte Kraftanstrengungen oder unfreiwillige Gesundheitsschäden durch Flüssigkeiten und Gase einschließen.
Prüfe, in welchem Umfang Unfälle infolge von Medikamenten, Alkohol, Herzinfarkt, Schlaganfall oder anderen Bewusstseinsstörungen versichert sind.
Je nach Tarif können beispielsweise Infektionen durch Zeckenstiche, Schutzimpfungen oder bestimmte Vergiftungen eingeschlossen werden.
Vorerkrankungen können die Leistung mindern, wenn sie an den Unfallfolgen mitgewirkt haben. Ein hoher Schwellenwert ist daher vorteilhaft.
Sie bildet die Basis der Invaliditätsleistung und sollte zu deinem tatsächlichen finanziellen Bedarf passen.
Sie erhöht die Leistung bei schweren Invaliditätsgraden überproportional. Häufig werden 225, 350 oder 500 Prozent angeboten.
Sie legt fest, welcher Invaliditätsgrad beim vollständigen Verlust oder Funktionsverlust bestimmter Körperteile gilt.
Gefährliche Sportarten, bestimmte berufliche Tätigkeiten oder besondere Risiken können ausgeschlossen oder nur gegen Zuschlag versicherbar sein.
Kinder verfügen noch über kein eigenes Einkommen und sind nicht in jeder Lebenssituation über die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Eine private Kinder-Unfallversicherung kann finanzielle Mittel für Betreuung, Therapien, Hilfsmittel oder notwendige Umbauten bereitstellen.
Für Kinder sollte besonders auf eine ausreichende Invaliditätsleistung, eine gute Gliedertaxe und sinnvolle Assistance-Leistungen geachtet werden.
Persönliche Beratung vereinbarenVergleiche Beiträge und Leistungen passend zu deinem Alter, Beruf und gewünschten Versicherungsschutz.
Wähle aus, ob du dich selbst, deinen Partner, deine Familie oder deine Kinder absichern möchtest.
Bestimme Grundsumme, Progression und gewünschte Zusatzleistungen wie Unfallrente oder Krankenhaustagegeld.
Vergleiche Beitrag, Gliedertaxe, Unfallbegriff und weitere wichtige Bedingungen verschiedener Anbieter.
Hast du einen passenden Tarif gefunden, kannst du den Antrag direkt online stellen.
Sie leistet, wenn ein versichertes Unfallereignis zu einer im Vertrag vorgesehenen Folge führt. Die wichtigste Leistung ist meist die Kapitalzahlung bei dauerhafter Invalidität.
Klassisch gilt ein plötzlich von außen unfreiwillig auf den Körper einwirkendes Ereignis, das eine Gesundheitsschädigung verursacht. Viele Tarife erweitern diese Definition um zusätzliche Ereignisse.
Der Invaliditätsgrad beschreibt den Umfang der dauerhaft verbleibenden körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung. Er ist maßgeblich für die Höhe der Leistung.
Die Progression sorgt dafür, dass die Versicherungsleistung bei hohen Invaliditätsgraden überproportional ansteigt. Dadurch steht bei schweren Unfallfolgen deutlich mehr Kapital zur Verfügung.
Die Gliedertaxe ordnet dem vollständigen Verlust oder der vollständigen Funktionsunfähigkeit bestimmter Körperteile feste Invaliditätsgrade zu. Die Werte unterscheiden sich zwischen den Tarifen.
Private Unfallversicherungen bieten üblicherweise weltweiten Schutz. Einzelne Leistungen oder zeitliche Begrenzungen sollten dennoch in den Tarifbedingungen geprüft werden.
Viele gewöhnliche Freizeit- und Sportunfälle sind eingeschlossen. Für besonders riskante Sportarten, Wettkämpfe oder professionelle Tätigkeiten können jedoch Ausschlüsse gelten.
Das hängt von deiner bestehenden Absicherung und deinem finanziellen Bedarf ab. Häufig ist zunächst eine ausreichend hohe Invaliditätsleistung wichtiger als eine kleine Unfallrente.
Ein Unfall sollte möglichst umgehend gemeldet werden. Für die Feststellung und ärztliche Geltendmachung einer Invalidität gelten vertragliche Fristen, die unbedingt eingehalten werden müssen.
Ein Wechsel ist in der Regel zum Ende der Vertragslaufzeit möglich. Vor der Kündigung sollte geprüft werden, ob der neue Tarif tatsächlich bessere Bedingungen bietet und rechtzeitig beginnt.
Vergleiche Beiträge und Leistungen verschiedener Tarife und sichere dich passend zu deinem persönlichen Bedarf ab.
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